Die Feministische Bibliothek ist ein langjähriges, studentisches Projekt, das sich stetig wandelt. Unterschiedliche Team-Mitglieder mit jeweils unterschiedlicher Positionalisierung, aktuelle Diskurse sowie Anregungen der Besucher*innen sorgen für eine stetige Weiterentwicklung.
Während die 2016 angestoßene Öffnung für alle von geschlechtlicher Diskriminierung Betroffenen ein wichtiger Schritt war, folgte 2020 die tiefergreifende Umsetzung – die Frauenbibliothek wurde zur Feministischen Bibliothek umbenannt und Unterlagen wurden entsprechend aktualisiert.
Während die Nutzung des Medienbestandes bereits seit 2016 für alle möglich war, haben wir uns nun zur Umsetzung der nächsten Weiterentwicklung entschlossen: wir möchten uns nicht mehr allein auf die primär geschlechtsbasierte Solidarität stützen. Die individuelle Positionalität einer Person lässt sich nicht immer erkennen und mit diesem Schritt möchten wir klar machen: Jede*r mit intersektionalem feministischen Interesse ist bei uns willkommen.
Die Bibliothek möchte ein Ort zum Lernen, zum Kraft sammeln, zum Verbündete finden sein. Die Sicherheit marginalisierter Personen wird von uns priorisiert.
Weitere Informationen findet ihr in unserem aktualisierten Selbstverständnis oder der Bibliotheks-Ordnung.