Autor: Elisa Kautzky

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wolf, die Studierenden sind in der aktuellen Situation besonders in finanzieller Hinsicht betroffen. Vor allem Studierende, die aufgrund der Pandemie nicht nach Mainz reisen konnten, jedoch bereits ein Wohnheimszimmer angemietet haben, stehen vor großen finanziellen Problemen. Diese sind im Regelfall nicht für die Nothilfen der Studierendenwerke, ASten oder die Überbrückungshilfe des Bundes antragsberechtigt, da sie nicht in Mainz (teils auch nicht in Deutschland) eingeschrieben sind. Gleichzeitig müssen sie aber Miete in ihren Herkunftsstädten zahlen. Das Studierendenwerk kann in diesem Fall auch nicht auf die Mieteinnahmen verzichten, da es durch die aktuelle Situation selbst in große finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. Essenserlöse in den Mensen fallen derzeit größtenteils weg und viele Mieter*innen sind durch den Wegfall von diversen Einkommensquellen und die unzureichenden Bundesmittel nicht zahlungsfähig. Zudem werden die Umsatzerlöse im nächsten Semester gering bleiben, da die Präsenzlehre nur sehr eingeschränkt stattfinden wird. Die Aufrechterhaltung einer Grundversorgung ist ...

Für den 06.06.2020 haben neonazistische Vereinigungen und Organisationen um die Parteien NPD und Die Rechte den sogenannten "Tag der deutschen Zukunft" geplant, um gegen eine "Überfremdung" Deutschlands zu demonstrieren. Der seit 2009 jährlich stattfindende "TddZ" als einer der bundesweit größten Naziaufmärsche soll in diesem Jahr in Worms stattfinden. Obwohl die Stadt Worms den Antrag auf die Demonstration wegen einer möglichen Nichteinhaltung der derzeitigen Corona-Bestimmungen abgelehnt hat, ist davon auszugehen, dass dennoch eine hohe Anzahl an Neonazis und neuen Rechten in Worms erscheinen wird. Der Allgemeine Studierendenausschuss der JGU Mainz stellt sich entschieden gegen diese rechtsextreme Veranstaltung sowie ganz allgemein gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und jede andere Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (bzw. gegen jede andere Form von Diskriminierung). Wir schließen uns daher dem Anliegen des Mainzer Bündnisses gegen Rechts an und rufen dazu auf, dem "Tag der deutschen Zukunft" im Rahmen der geplanten Gegendemonstration in Worms (unter Wahrung der aktuellen Abstands- ...

An Frau Bundesministerin Karliczek und die Abgeordneten des Bundestages Sehr geehrte Frau Ministerin, sehr geehrte Abgeordnete bereits Ende März haben wir die Entscheidungsträger*innen in Rheinland-Pfalz in einem offenen Brief auf die Probleme aufmerksam gemacht, die Studierende aufgrund der Corona-Krise treffen. In den letzten Tagen haben wir aufmerksam verfolgt, welche Maßnahmen in unserem Bundesland, aber auch in Deutschland getroffen werden. Wir sind zunächst froh, dass die Politik die Studierenden nicht vergessen und den Handlungsbedarf erkannt hat. Dennoch möchten wir auf weitere Aspekte im Rahmen der Unterstützung für Studierende verweisen. ...

PRESSEMITTEILUNG  BÜNDNISPARTNER*IN SOFORTHILFE Die aktuelle Pandemie stellt Studierende vor ein finanzielles Problem: auch ohne Corona müssen sich viele neben dem BAföG durch Nebenjobs behelfen. Diese fallen nun größtenteils weg, da Arbeitgeber*innen ihre Angestellten unbezahlt freistellt oder ganz entlassen müssen. Neue Jobs zu finden ist zur Zeit ebenso wenig denkbar, da es vielen so geht. ...

OFFENER BRIEF AN DIE LANDESREGIERUNG SARS-CoV-2: UNTERSTÜTZUNG FÜR STUDIERENDE Sehr geehrte Frau Dreyer,  sehr geehrter Herr Wolf,  sehr geehrte Frau Bätzing-Lichtenthäler, wir möchten Sie mit diesem Schreiben auf die Situation vieler Studierender aufmerksam machen, die unter der Corona-Pandemie leiden. Neben der Unsicherheit bezüglich Klausuren, Hausarbeiten und der Gestaltung des nächsten Semesters besteht für viele Studierende ein akutes Finanzierungsproblem. ...

Die Bibliothek wurde vor über 30 Jahren als Arbeitsgruppe des autonomen AlleFrauen*Referats des AStA der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Frauenbibliothek gegründet und nun zur Feministischen Bibliothek umbenannt. Von Anfang war diese ein studentisch verwaltetes Projekt, das sich durch das Engagement der Mitarbeiter*innen und die langjährige ideelle und finanzielle Unterstützung durch das AlleFrauen*Referat zu einer bedeutsamen feministischen Errungenschaft auf dem Campus und in ganz Mainz entwickelte. ...