Autor: Lennart Lüdke

Ausschreibung der AStA-Sommerfeste 2021/2022 Bis zum 31.10.2020 läuft die Frist für Bewerbungen zur Organisation des beliebten AStA-Sommerfestes Mainz. Der AStA der Johannes Gutenberg Universität Mainz plant, nachdem in diesem Jahr pandemiebedingt das beliebte AStA-Sommerfest ausfallen musste, eine Rückkehr für die kommenden Jahre. Hierzu schreibt der AStA die Organisation der Sommerfeste 2021 und 2022 aus. „Aufgrund der Coronapandemie sind zahlreiche Veranstaltungen ausgefallen, deshalb ist es uns ein Anliegen weiterhin ein studentisches Sommerfest mit kostenfreiem Eintritt als Ausgleich zum Studienalltag zu planen.“ So Philipp Seidel, Vorstand des AStA. „Der Ausfall des AStA-Sommerfest 2020 ist ein herber Verlust für die studentische Kultur auf unserem Campus.“ So Fabian Stephan, Referent für Großveranstaltungen. Das Sommerfest soll sich finanziell selbst tragen können und ein Gesamtvolumen von 100.000 Euro nicht überschreiten. Die Ausschreibung des AStA ist auf der Webseite des AStA (https://asta.uni-mainz.de/) und auf dem Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (https://landesverwaltung.vergabe.rlp.de/) zu finden. Bewerbungen werden bis zu 31. Oktober 2020 ...

Die Universität ist kein Elfenbeinturm, sondern ein Teil des gesellschaftlichen und politischen Lebens. Dennoch besteht durch das sogenannte „hochschulpolitische Mandat“ eine Trennung von Hochschul- und Allgemeinpolitik, die die Studierendenschaft an der Erfüllung ihrer Aufgaben im gesamtgesellschaftlichen Kontext und am kritischen Umgang mit ebendiesen gesamtgesellschaftlichen Verhältnissen hindert. Wie Universitäten existieren auch Studierende nicht im luftleeren Raum; Einige der dringendsten Probleme wie der Kampf gegen den Klimawandel, eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik und der Kampf gegen Faschismus können nicht auf Hochschulebene gelöst werden, sondern sind abhängig von gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen und allgemeinpolitischen Entscheidungen: Die Lebensrealität von Studierenden lässt sich nicht in Hochschul- und Allgemeinpolitik aufspalten! Eine angemessene und wirkungsvolle politische Vertretung von Studierenden ist deshalb nur dann möglich, wenn sie nicht durch diese von Gesetzgebung und Rechtsprechung vorgenommene und bereits aufgeweichte (vgl. VG Osnabrück, Urt. v. 21.07.2015 –1 A 4/15, Rn. 151, 155, juris für den Spruch „No facism –No racism –No homophobia“) Trennung beschränkt ...