Die Studierendenschaft ist die Gemeinschaft aller an der JGU Mainz eingeschriebenen Studierenden – und sie organisiert ihre Interessenvertretung als studentische Selbstverwaltung. Das heißt: Studierende entscheiden demokratisch mit, was sie im Studium betrifft, und gestalten das Campusleben aktiv mit.
Konkret funktioniert das über gewählte Gremien und Strukturen: Das Studierendenparlament (StuPa) trifft Grundsatz- und Finanzentscheidungen, der AStA setzt sie um, vertritt die Studierendenschaft nach außen und bietet Services und Unterstützung im Studienalltag. Daneben gibt es weitere Teile und Organe, die in Satzungen und Ordnungen geregelt sind – zum Beispiel Fachschaften, der Zentrale Fachschaftenrat (ZeFaR), autonome Referate (gewählt in autonomen Vollversammlungen) und der Studentische Sportausschuss (SSA).
Die Studierendenschaft regelt ihre inneren Angelegenheiten dabei selbst. Dies geschieht vor allen durch den Erlass der Satzung und der anderen Ordnungen. Diese werden euch über unser Downloadcenter bereitgestellt. Amtliche Geltung haben jedoch nur die im Veröffentlichungsblatt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz veröffentlichten Versionen. Nicht im Veröffentlichungsblatt veröffentlich werden die Geschäftsordnungen der Organe. Bei diesen erfolgt die Veröffentlichung durch das jeweilige Organ in eigener Zuständigkeit. Alte Ordnungen, die außer Kraft gesetzt sind oder keinen Anwendungsbereich mehr haben, können im Universitätsarchiv eingesehen werden.
Damit die Studierendenschaft ihre Aufgaben erfüllen kann, wird ein Beitrag erhoben, der im Semesterbeitrag enthalten ist. Aus diesen Mitteln werden z. B. gemeinsame Infrastruktur, Beratungen und Angebote finanziert – transparent und demokratisch kontrolliert.
Wenn du wissen willst, wer was macht, findest du unten die wichtigsten Bausteine der Studierendenschaft auf einen Blick.
Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist das ausführende Organ der Studierendenschaft: Er setzt Beschlüsse um, vertritt studentische Interessen nach außen und ist zentrale Anlaufstelle für viele Fragen rund ums Studium. Organisiert ist der AStA in Arbeitsbereichen (themenbezogene Aufgaben für alle Studierenden) und autonomen Referaten (Selbstvertretungen bestimmter Gruppen). Abstimmung und Austausch finden im öffentlichen AStA-Plenum statt: im Semester donnerstags um 17:15 Uhr, in der vorlesungsfreien Zeit alle 14 Tage.
Das Studierendenparlament (StuPa) ist das höchste beschlussfassende Gremium der Studierendenschaft. Es wird einmal jährlich von allen Studierenden gewählt; kandidieren können grundsätzlich alle ordentlich eingeschriebenen Studierenden, häufig über (hochschul-)politische Listen und Gruppen. Das StuPa trifft Grundsatzentscheidungen, beschließt den studentischen Haushalt und wählt sowie kontrolliert den AStA. Damit ist es der zentrale Ort, an dem die Studierendenschaft demokratisch über politische Ausrichtung, Prioritäten und Finanzen entscheidet.
Der Zentrale Fachschaftenrat (ZeFaR) ist das Gremium, in dem die Fachschaften zusammenkommen: Er koordiniert Austausch, bündelt Interessen und unterstützt Fachschaftsräte in ihrer Arbeit. Jede Fachschaft entsendet Vertreter*innen in das Gremium. Aus dem ZeFaR heraus wird ein Vorstand gewählt, der zugleich eine wichtige Schnittstelle zum AStA bildet (u. a. über das Fachschaftenreferat). Der ZeFaR stärkt damit die Arbeitsfähigkeit der Fachschaften – organisatorisch, strukturell und bei Fragen, die mehrere Fächer betreffen.
Der Studentische Sportausschuss (SSA) ist das Gremium der sporttreibenden Studierendenschaft. Er vertritt studentische Interessen im Bereich Hochschulsport, begleitet die Weiterentwicklung des Sportangebots und bringt die Perspektive der Studierenden in Organisation und Strukturen ein. Dazu zählen – je nach Schwerpunkt – Themen wie Breitensport und Wettkampfsport, Events und Freizeiten, Qualität von Kursangeboten sowie Rahmenbedingungen rund um Sportstätten, Ausstattung und Durchführung des Allgemeinen Hochschulsports. Ziel ist ein attraktiver, zugänglicher Hochschulsport für Studierende.