Kommende Veranstaltungen

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Ursachen, Entwicklungen & Lösungen für die Wohnungskrise - Deutsche Wohnen & Co. enteignen

Termin: 26.01.22, Beginn: 18 Uhr ct - In Kooperation mit der Hochschulgruppe Besetzung

Die Wohnsituation in Berlin ist seit Jahren angespannt: explodierende Mieten, Spekulation und Wohnungsnot bedrohen die Lebensgrundlage vieler Menschen. Einen vieldiskutierten Lösungsansatz liefert die Initiative „Deutsche Wohnen und Co enteignen!“: Sie will durch einen Volksentscheid etwa 240.000 Wohnungen von großen Immobilienkonzernen vergesellschaften. Die Möglichkeit dafür schafft Artikel 15 des Grundgesetzes.

Doch wie ist die Wohnungskrise in Berlin und anderen Städten überhaupt entstanden? Wie lassen sich steigende Mieten erklären und welche Handlungsoptionen gibt es? Wie ist die Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen!“ aufgebaut, wie hat sie sich entwickelt und was sind ihre genauen Forderungen?

Wir laden euch herzlich ein zum Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde mit Aktiven der Hochschulgruppe von Deutsche Wohnen & Co. enteignen aus Berlin!

Unser Geld für die AfD? Warum die Desiderius-Erasmus-Stiftung nicht mit Steuergeldern finanziert werden darf - Katja Böhne

Termin: 02.02.22, Beginn: 18 Uhr ct

Bei der Wahl am 26. September 2021 zog auch die AfD wieder in den Bundestag ein. Damit stehen wir vor einer Katastrophe, vor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt schon lange warnt.

Denn weil es in Deutschland kein Stiftungsgesetz gibt, ist es wahrscheinlich, dass nun auch die Desiderius-Erasmus-Stiftung der AfD durch unsere Steuergelder finanziert wird. Das passiert in Deutschland immer dann, wenn eine Partei zum zweiten Mal in den Bundestag einzieht. Millionen an Geldern für eine Partei und ihre Stiftung, die mit ihrer Ideologie viele Menschen aus der Gesellschaft ausschließen will? Millionen an Steuergeldern für Hass und Hetze? Eine Stiftung, die den „vorpolitischen Raum“ erobern und damit den gesamt-gesellschaftlichen Diskurs vergiften will? Genau das wollen die Bildungsstätte Anne Frank und viele ihrer Mitstreiter*innen verhindern. Bei diesem Vortrag sollen zum einen die Problematik der AfD-Stiftung, der fehlenden Stiftungsfinanzierung und die zögerliche Haltung auf Seiten der Politik aufgezeigt werden. Und dass man etwas dagegen tun kann!

Zur Referetin: Katja Böhne ist Dipl. Politologin und Referentin der Bildungsstätte Anne Frank. Die Bildungsstätte hat mit anderen Organisationen vor dem Hintergrund des absehbaren, erneuten Einzugs der AfD in den Bundestag 2021 die Kampagnen "Kein Geld für die AfD-Stiftung" und "Stiftungtrick der AfD" gestartet. Zahlreiche Unterstützer*innen aus Politik, Kultur und Aktivismus schlossen sich den Kampagnen an und fordern eine Prüfung der Stiftungsfinanzierung und einen entschlosseneren Umgang seitens der demokratischen Parteien mit völkischer Bildung in bürgerlichem Gewand

Umweltgerechtigkeit aus dekolonialer und rassismuskritischer Perspektive

Termin: 07.02.22, Beginn: 18 Uhr ct

Anthropogener Klimawandel, Übernutzung natürlicher Ressourcen, wachsende globale Ungleichheit: Die Auswirkungen der Klimakrise sind bereits deutlich spürbar und das Versagen der Politik allgegenwärtig. Wer angesichts der Klimakrise jedoch nur von anthropogenem (menschengemachten) Klimawandel spricht, begeht einen Denkfehler: Nicht alle Menschen verursachen die Klimakrise gleichermaßen oder haben im Laufe der Zeit von den Treibhausgasemissionen profitiert. Auch die Folgen des Klimawandels treffen nicht alle gleichermaßen.

Der Vortrag beschäftigt sich mit den historischen Verstrickungen von Kolonialismus, Kapitalismus und dem Klimawandel sowie mit der Reproduktion eines globalen Macht- und Gewaltverhältnisses durch angebliche Lösungsstrategien gegen die Klimakrise.

Zum Referenten: Emorinken-Donatus ist 55 Jahre alt, geboren in Nigeria und lebt seit über 30 Jahren in Deutschland. Er ist freier Journalist, Bildungsreferent, Projekt- und Eventmanager, langjähriger Gegner des Shell-Konzerns, Menschenrechtler und Umweltaktivist. Er ist Mitinitiator der Bewegung „Pay Day Africa" und beschäftigt sich mit Themen wie Kolonialismus, Koloniale Kontinuitäten, Reparation, Rückführung kolonialer Raubgüter und systemischem Rassismus. Zudem ist er Mitbegründer und aktuell Sprecher des Bündnis Ökozidgesetz, das sich Anfang 2021 mit dem Ziel gegründet hat, auch in Deutschland Unterstützung dafür aufzubauen, Ökozide - schwerste Umweltverbrechen - als Verbrechen gegen den Frieden zu ahnden, sprich: die Kriminalisierung des Ökozids. In vielen europäischen Ländern steht Ökozid längst auf der politischen Agenda - und auch der Papst und das Europäische Parlament plädieren dafür. Das Bündnis ist eine aktive Gruppe von Aktivist*innen, Eltern und Studierenden aus der Klimagerechtigkeitsbewegung und dekolonialen Bewegungen mit verschiedenen Perspektiven und Expertisen. Das Thema "Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg" sowie die Dekolonisierung der Klimagerechtigkeit gehören auch zu seinen Themenschwerpunkten.

 

Vergangene Veranstalltungen:

Onlinevortragsreihe zu Polizeigewalt - Kritische Jurist*innen

Die Kritischen Jurist*innen Mainz laden in Kooperation mit dem Arbeitsbereich für Politische Bildung des AStAs zu einer Onlinevortragsreihe zum Thema Polizeigewalt ein.

07.12.21,19 Uhr, Oury Jalloh und die Rolle der Polizei & Justiz – von der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

13.01.22, 18:30 Uhr, Polizeigewalt im Kontext von Versammlungen – Katrin Raabe von Bürger*innen beobachten Polizei und Justiz

18.01.22, 20 Uhr, Strukturelle Ursachen und Forschungsergebnisse der Forschungsgruppe Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen (KViaPol) von Laila Abdul Rahman

Anmeldung über kjm@students.uni-mainz.de

Analyse der AfD – Kollektiv für Emanzipation

Das Kollektiv für Emanzipation läd in Kooperation mit

dem Arbeitsbereich für Politische Bildung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu folgendem Vortrag ein: Die AfD und die soziale Frage. Ein Vortrag von Stefan Dietl. Am 18.01. ab 19:00 Uhr. Zugangsdaten findet ihr auf unserer Website. Bereits letzte Woche gab es einen gelungenen Vortrag zur Analyse der AfD am Beispiel Rheinland-Pfalz.

Vortrag Nummer 1:

Vortrag Nummer  2: