Die Verfasste Studierendenschaft

Verfasste Studierendenschaft

Unter einer „Studierendenschaft“ versteht man die Gesamtheit aller eingeschriebenen Studierenden einer Hochschule. Ist diese Gemeinschaft durch ein Gesetz, wie in Rheinland-Pfalz, geregelt, spricht man von einer „Verfassten Studierendenschaft“.
Die Organe der Verfassten Studierendenschaft vertreten die Interessen der in ihr organisierten Studierenden gegenüber der Hochschule, der Hochschulleitung und der Öffentlichkeit. Sie werden demokratisch besetzt.
Grundidee dieser politischen Selbstverwaltung ist, dass sich die Studierenden am besten selbst um ihre Belange kümmern können. Deswegen wählen sie verschiedene Gremien, welche im Folgenden aufgeführt sind. Um die Aufgaben der Verfassten Studierendenschaft erfüllen zu können, wird von den Studierenden ein Beitrag erhoben, der im Semesterbeitrag inbegriffen ist.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA)

Um die Interessen der Studierenden zu vertreten, teilt sich der AStA in verschiedene Arbeitsbereiche und autonome Referate auf. Alle anfallenden Aufgaben werden im zuständigen Arbeitsbereich/Referat bearbeitet:  Auf dem wöchentlich und öffentlichen stattfindenden AStA-Plenum treffen sich die Referent­innen, diskutieren über aktuelle Probleme und stimmen ihre Arbeit ab. Das Plenum findet im Semester jeden Donnerstag um 17:15  Uhr und in der vorlesungsfreien Zeit alle 14 Tage, AStA statt.

Autonome Vollversammlungen

Die Autonomen Referate werden nicht aus der gesamten Studierendenschaft, sondern aus den jewiligen Gruppen, die sie vertreten, gewählt. So werden jedes Jahr Vollversammlungen für die Belange von Eltern, Frauen*, ausländischen, behinderten und queere Studierende abgehalten, aus denen Vertreter*innen in den AStA gewählt werden. Sie sind nicht mit politischen Aufgaben betreut, sondern mit der Interessenvertretung der jeweiligen Gruppe.

Das Studierendenparlament (StuPa)

Das Studierendenparlament wird von den Studierenden einmal im Jahr direkt gewählt. Traditionell wird das Studierendenparlament von politischen Hochschulgruppen getragen.
Im Prinzip kann sich jeder ordentlich eingeschriebene Studierende der Uni zur Wahl stellen. Alle Kandidat­innen konkurrieren um die 35 Sitze im Studierendenparlament.
Die Wahlen finden üblicherweise einmal im Jahr statt. Die Aufgaben des Studierendenparlaments sind, unter anderem, die Wahl und Kontrolle des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA), sowie die Absegnung und Kontrolle des studentischen Finanzhaushaltes.

Die Fachschaften

Die Mitglieder der Fachschaften vertreten die Studierenden ihres jeweiligen Instituts. Sie helfen fachbezogene Probleme zu klären und veranstalten Veranstaltungen auf dem Campus. Fachschaftsräte werden auf den Vollversammlungen des jeweiligen Faches gewählt.

Der Zentrale Fachschaftenrat (ZeFaR)

Der ZeFaR setzt sich gewählten Vertreter*innen der einzelnen Fachschaften zusammen und leistet einen entschiedenen Beitrag zum Leben auf dem Campus. Aus dem ZeFaR heraus wird ein Vorstand gewählt, welcher zugleich Mitglied im AStA ist. Dieser koordiniert und unterstützt die Fachschaftsräte bei ihrer Arbeit auf dem Campus und sichert den reibungslosen Ablauf rund um strkturelle und finanzielle Arbeit der Fachschaften.

Studentischer Sportausschuss (SSA)

Der SSA ist das Organ der sporttreibenden Studierendenschaft. Er behandlet alle im Allgemeinen Hochschulsport entstehenden Thematiken und organisiert breitensportliche Veranstaltungen, sowie den Wettkampfsport.